Sie haben Probleme mit Rechtsextremismus, wollen präventiv dagegen vorgehen, möchten sich mit anderen Akteuren vernetzen oder sich einfach mal über das Thema informieren? Die Mobile Beratung NRW hilft Ihnen dabei - egal, ob Sie als Einzelperson Beratungsinteresse haben oder ob hinter Ihnen eine ganze Institution, Organisation oder ein Verein steht. Mehr erfahren...

Broschüre "WOHINDO - Wohnen in Dortmund"

Wohnungssuche in Dortmund – Ein Wegweiser für Geflüchtete

In den letzten Jahren haben viele Menschen, die vor gewaltsamen Konflikten, Menschenrechtsverletzungen, Verfolgung, Naturkatastrophen, Armut und Hunger geflohen sind, in Dortmund ein neues Zuhause gefunden.

Ihre erste Station ist in der Regel die Unterbringung in einer Gemeinschaftsunterkunft. Dabei ist die Stadt Dortmund darum bemüht, dass Geflüchtete möglichst schnell aus diesen Unterkünften in eigene Wohnungen ziehen können. Mehr als die Hälfte der in Dortmund lebenden Geflüchteten lebt mittlerweile in einer Wohnung.

Es ist nicht ganz einfach, eine Wohnung zu finden. Viele einzelne Schritte sind notwendig sowohl bei der Suche als auch nach dem Einzug in die eigenen vier Wände.

Für Geflüchtete, die noch nicht in einer eigenen Wohnung leben, bietet der Planerladen e.V. mit einem dreisprachigen Wegweiser (deutsch, englisch, arabisch) Unterstützung an. Hierin werden die aufeinanderfolgenden Schritte der Wohnungssuche mit entsprechenden Hinweisen für Transferleistungsbezieher und den Anforderungen der Leistungsträger (Sozialamt oder Jobcenter) aufgezeigt. Der Wegweiser hört aber nicht an der Stelle auf, an der der Mietvertrag unterschrieben wird, sondern geht z.B. auch auf das Möblieren der Wohnung, das Zusammenleben in einer Hausgemeinschaft oder die Abfalltrennung ein.

Der Wegweiser ist als Download (PDF im Anhang) erhältlich
Der Wegweiser ist auch als Broschüre in der Integrationsagentur des Planerladen e.V., Schützenstraße 42, 44147 Dortmund erhältlich.

Anmeldeschluss für Zertifikatskurs verlängert!

Zertifikatskurs Rassismus-/Rechtsextremismus- Präventionstrainer_in 2017
Anmeldeschluss: 01.03.2017

Diese neukonzipierte Weiterbildung wendet sich an Pädagog_innen aus NRW, die in ihrer Berufspraxis die Themen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus bearbeiten und dafür mehr inhaltliche und methodische Kompetenzen in ihrem Arbeitsbereich entwickeln wollen.
Zum Abschluss der Ausbildung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat mit dem Titel ,,Rassismus / Rechtsextremismus-Präventionstrainer_in"

Den Flyer zur Anmeldung der Präventionstrainer_innen Ausbildung finden Sie als PDF im Anhang oder hier

Neue Broschüre „Vernetzter Hass“ vorgestellt

Neue Broschüre:
„Vernetzter Hass - Wie Rechtsextreme im Social Web Jugendliche umwerben"

Die neue Broschüre „Vernetzter Hass - Wie Rechtsextreme im Social Web Jugendliche umwerben" der Initiative Jugendschutz.net wurde am 14. Februar 2017 vorgestellt.
Auf einer Veranstaltung mit Jugendschutz.net, Bundesjugendministerin Manuela Schwesig und der Bundeszentrale für politische Bildung wurde über Gegenstrategien und Erkenntnisstand zu rechtsextremen Inhalten im Internet diskutiert.
Stefan Glaser, der stellvertretende Leiter von jugendschutz.net stellte dort am Dienstag die Ergebnisse des Monitorings 2016 vor:
Gegen 1678 rechtsextreme Angebote ist jugendschutz.net 2016 vorgegangen. Rund 94 Prozent wurden dabei bei Facebook, YouTube und Twitter festgestellt. Über eine Kontaktaufnahme zum Anbieter konnten in über 80 Prozent der Fälle die Inhalte schnell entfernt werden oder für den Zugriff aus Deutschland gesperrt werden. Laut Glaser sei es Taktik gezielt Falschmeldungen zu erstellen und zu verbreiten um Hass zu schüren. Der extremistische Hintergrund sei häufig durch mediale Inzinierung gut verschleiert. (Quelle)


Die Broschüre „Vernetzter Hass - Wie Rechtsextreme im Social Web Jugendliche umwerben" können Sie hier im Anhang als PDF herunterladen.

Weitere Informationen:
www.demokratie-leben.de
Jugendschutz.net