Sie haben Probleme mit Rechtsextremismus, wollen präventiv dagegen vorgehen, möchten sich mit anderen Akteuren vernetzen oder sich einfach mal über das Thema informieren? Die Mobile Beratung NRW hilft Ihnen dabei - egal, ob Sie als Einzelperson Beratungsinteresse haben oder ob hinter Ihnen eine ganze Institution, Organisation oder ein Verein steht. Mehr erfahren...

Rassismus und Antisemitismus in der Schule. War da was?

Veranstaltung:13. September 2017 - 9.00-17.00 Uhr, Universität zu Köln (Neues Seminargebäude)

Antisemitisches und rassistisches Denken und Handeln spielen in der Alltagswelt von Schule eine bedeutsame Rolle – beispielsweise in Form der Schimpfworte "Du Jude" bzw. "Du Kanake" oder durch individuelle und institutionelle rassistische Benachteiligung.

Die fachliche und pädagogische Qualifizierung von Lehrkräften in der Begegnung mit diesen Gewaltformen ist von besonderer Relevanz, um ein adäquates Handeln im Sinne einer differenzsensiblen Schulausrichtung einerseits und der Unterstützung von Betroffenen andererseits zu fördern. Wie Lehrkräfte mit diesen Herausforderungen umgehen, was sie darüber historisch und politisch wissen und weitergeben können, beeinflusst ihre SchülerInnen.

Rundgang und Gesprächsrunde: Rassismus und Demokratie

Wann: Sonntag, 11. Juni 2017, 12-15 Uhr
Wo: NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, Köln

Das NS-DOK beteiligt sich am Aktionstag Kölner Bürgerdiskussion „Lasst uns reden!“, der unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Henriette Reker steht. Mit Debatten, Ausstellungen und anderen Aktivitäten sollen Interessierte ins Gespräch kommen. Im EL-DE-Haus geht es um das Thema Rassismus und Demokratie: Das NS-DOK ist zum einen Gedenkstätte für die Opfer des NS-Regimes, zum anderen aber auch Ort einer Dauerausstellung sowie Forschungs-, Bildungs- und Dokumentationseinrichtung. Mit dem Ziel, rechtsextremen Denk- und Handlungsmustern vorzubeugen, erweitert die Info- und Bildungsstelle (ibs) die wissenschaftliche und pädagogische Arbeit des NS-Dokumentationszentrums. Damit leistet die Einrichtung einen wichtigen Beitrag zur Demokratieförderung in Köln.
Was aber bedeutet die Erinnerung an den Nationalsozialismus heute? Was tragen die Auseinandersetzung mit Geschichte und Geschichten zu einer weltoffenen Gesellschaft bei? Wie kann ein adäquater Umgang mit Rassismus aussehen? Wir laden Sie dazu ein, das NS-Dokumentationszentrum und die Arbeit der ibs kennenzulernen und diese und andere Fragen mit uns zu diskutieren.

Angebote am 11. Juni 2017:
12 Uhr: Gesprächsrunde: Demokratie und Rassismus
13 Uhr: Rundgang durch das Haus
14 Uhr: Gesprächsrunde: Demokratie und Rassismus

Die Teilnahme an diesen Aktivitäten ist kostenfrei.

Weitere Infos zum Aktionstag unter:
www.checkpoint-demokratie.de/aktionstag
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Infopaket zum Thema Flucht und Asyl veröffentlicht

„Infopaket Flucht und Asyl – für Geflüchtete und Unterstützer_innen“

Das „Infopaket Flucht und Asyl – für Geflüchtete und Unterstützer_innen“ ist ein Kooperationsprojekt der Servicestellen für Antidiskriminierungsarbeit (Antidiskriminierungsbüros NRW), des Flüchtlingsrates NRW e.V., der Opferberatungsstellen NRW und der Mobilen Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus NRW. Das Ziel dieses Projektes ist die Stärkung der Handlungssicherheit von Haupt- und Ehrenamtlichen in Willkommensinitiativen und Geflüchteten im Themenfeld rassistischer Diskriminierung und Gewalt.

Jedes „Infopaket“ enthält neben themenbezogenen Broschüren, Flyern und Ratgebern auch Handlungsempfehlungen („Checklisten“) auf doppelseitigem Din-A4 Seiten. Die Checklisten für Geflüchtete liegen mehrsprachig (Albanisch, Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Kurmandschi, Paschto, Serbisch und Tigrinya) vor.

Das „Infopaket“ ist in 2.500-facher Auflage erschienen. 1.000 Infopakete wurden initiativ an Koorperationspartner_innen versendet. Die übrigen 1.500 Infopakete werden über die Kooperationspartner_innen verteilt.

Interessierte können das „Infopaket Flucht und Asyl – für Geflüchtete und Unterstützer_innen“ kostenlos unter info(at)mobile-beratung-nrw.de ordern.

Das Angebot des Projekts steht zusätzlich online unter www.infopaket.nrw zum kostenfreien Download zu Verfügung.

Ermöglicht wurde das Infopaket durch Mittel des MFKJKS