Sie haben Probleme mit Rechtsextremismus, wollen präventiv dagegen vorgehen, möchten sich mit anderen Akteuren vernetzen oder sich einfach mal über das Thema informieren? Die Mobile Beratung NRW hilft Ihnen dabei - egal, ob Sie als Einzelperson Beratungsinteresse haben oder ob hinter Ihnen eine ganze Institution, Organisation oder ein Verein steht. Mehr erfahren...

Neue Broschüre: Hingeschaut!

Broschüre: Hingeschaut!
Die extreme Rechte und zivilgesllschaftliche Aktivitäten gegen Rechts in Ostwestfalen-Lippe

Die neu erschienenen Broschüre „Hingeschaut! - Die extreme Rechte und zivilgesellschaftliche Aktivitäten gegen Rechts in Ostwestfalen-Lippe“ widmet sich den Entwicklungen der extrem Rechten in den letzten Jahre in OWL und stellt darüber hinaus zivilgesellschaftliche Aktivitäten gegen Rechts vor.
Neben einer Einordnung der Bedeutung Ostwestfalens als „Mythenregion und Rückzugsraum“ der extremen Rechten finden sich in der Broschüre weitere Artikel über die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck und ihr Netzwerk, über die sich als extrem rechte Avantgarde inszenierende „Identitäre Bewegung“ und über Verschwörungstheorien und Reichsbürger. Schlaglichter werden auf Angriffe und Anschläge gegen Geflüchtete in Ostwestfalen-Lippe und auf Demonstrationen und Kundgebungen der extremen Rechten geworfen. Auch dem gesellschaftlichem Rechtsruck widmet sich ein Artikel.
Im zweitem Teil der Broschüre schließen sich Interviews mit Initiativen und Vereinen an, die sich auf vielfältige Weise für Solidarität, Vielfalt und Zivilcourage und gegen Rechtsextremismus einsetzen.

Die Broschüre finden Sie zum Download als PDF-Version im Anhang.

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold

Anhänge:
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Informations- und Diskussionsveranstaltung

Der Düsseldorfer Wehrhahn-Anschlag: Alles aufgeklärt? Versuch einer Zwischenbilanz fünf Wochen nach der Festnahme des mutmaßlichen Täters
Mittwoch, 8. März 2017, 20 Uhr, zakk (Club), Fichtenstr. 40, Düsseldorf:
Mit:

  • Jan Schedler (Sozialwissenschaftler Ruhr-Universität Bochum, Sachverständiger für den NSU-Untersuchungsausschuss NRW zum Thema Rechtsterrorismus)
  • Jürgen Peters (Freier Journalist und Bildungsreferent des Antirassistischen Bildungsforums Rheinland)
  • NSU-Watch NRW
  • Opferberatung Rheinland (angefragt)

Moderation: Sabine Reimann
Veranstalter_innen: Kulturzentrum zakk und Antirassistisches Bildungsforum Rheinland, in Kooperation mit dem Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus (FORENA) der Hochschule Düsseldorf, dem AStA der Hochschule Düsseldorf, der Antifaschistischen Linken Düsseldorf und I Furiosi.
Link: www.nrw.nsu-watch.info

Neue Handreichung: „Mit Rechten streiten?“

Zum Umgang mit rechtspopulistischen und rassistischen Herausforderungen:
Gemeinsam mit dem Landesintegrationsrat stellt die Mobile Beratung NRW eine neue Handreichung vor

„Diese Handreichung kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, um die zivilgesellschaftlichen Akteure bei ihrem unermüdlichen Einsatz gegen Rechts vor Ort zu unterstützen!“, so Tayfun Keltek, Vorsitzender des Landesintegrationsrates NRW, bei der Vorstellung der Broschüre Mitte Februar in Düsseldorf. Michael Sturm, Mitarbeiter des Beratungsteams mobimin Münster, ergänzt: „Wir hoffen, allen Engagierten und Herausgeforderten damit eine praktische Hilfestellung und einige Hintergründe in kompakter Form geben zu können.“ Drei Monate vor der Landtagswahl und in einer sich polarisierenden gesellschaftlichen Debatte sind die Mobilen Beratungsteams immer wieder mit der Frage konfrontiert, was zu tun sei, wenn rechtspopulistische Parteien öffentlich auftreten oder ihre Vertreter_innen zu Veranstaltungen erscheinen, wenn Parolen am Arbeitsplatz oder Gartenzaun geschwungen werden oder gar in der Familie für Streit sorgen.

 Solche konkreten Situationen greift die jetzt auch als PDF veröffentlichte Handreichung „Mit Rechten streiten?“ auf und bietet alltagsnahe Tipps in Form von Checklisten und kurzen Artikeln. Zudem werden die Begriffe „Rechtspopulismus“, „Stammtischparolen“ und „Zivilcourage“ beleuchtet. Was heißt das eigentlich? Und was kann ich tun?

 Die Handreichung, die die Mobile Beratung NRW in Kooperation mit dem Landesintegrationsrat NRW, gefördert im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sowie durch Landesmittel im Projekt „NRWeltoffen“, veröffentlicht, ist ab sofort als Druckversion bei den Beratungsteams bestellbar.

Die PDF Version der Broschüre finden Sie zum Download im Anhang