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Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW

Auch in NRW gehören Rechtsextremismus und Rassismus zum Alltag. Extrem rechte Gruppierungen und Parteien sind zu einer dauerhaften Herausforderung für die Zivilgesellschaft geworden. Gleichzeitig bleiben Alltagsrassismus und rassistisch motivierte Ausgrenzung oft nicht gesehen und wenig beachtet.
Unsere Aufgabe ist, Menschen individuell zu beraten und zu unterstützen sowie Grundlagen und Voraussetzungen für ein vielfältiges, gleichberechtigtes und demokratisches Zusammenleben aller Menschen in NRW zu schaffen.

Beiträge

Fachtagung: Handlungsfähig werden – Rechten Einstellungen in der Schule begegnen

Fachtagung am 14. Februar 2019. 9.30 bis 16.00 Uhr im Heinrich-Schmitz-Bildungszentrum, Dortmund.

 

Rechtsextremismus und Rassismus machen auch vor Schultüren nicht Halt. In der Schule äußern sich rechte Tendenzen in Hakenkreuzschmierereien, im Verschicken rechter Inhalte in Chatgruppen oder der rassistischen Diskriminierung auf dem Schulhof oder im Klassenzimmer.

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Vereint für Miteinander e.V. - Bundesweit tätige Organisationen stellen sich gemeinsam gegen eine AfD-Kampagne

Magdeburg/Berlin, den 2. Oktober. 35 Organisationen zeigen ihre Solidarität und fordern, den Verein Miteinander e.V. weiter zu fördern.

 

Das Engagement für Demokratie und gegen Rassismus und Rechtsextremismus unterstützen die Organisationen offensiv mit einem öffentlichen Appell und großflächigen Werbetafeln ab dem 2. Oktober in Magdeburg. Unter den Erstunterzeichnern des Appells sind auch der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG e.V.), der DGB Bundesvorstand, Pro Asyl und der Deutsche Bundesjugendring.

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„Wegducken bringt nichts!“ - 150 Teilnehmende diskutieren in Göttingen über Demokratieimpulse auf dem Land

Das Dorf war wichtig – und es bleibt wichtig, auch wenn sich innen und außen vieles verändert. Auf dem Land gibt es viele Engagierte, die oft im Kleinen Demokratie erlebbar machen und damit dem Wandel von Demographie und Strukturen begegnen. Viele von ihnen kamen anlässlich der von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Bundesverband Mobile Beratung e.V. veranstalteten Tagung „Was blüht dem Dorf?“ in Göttingen zusammen. Dort tragen sie auf Vertreter_innen von Vereinen und Verbänden, die ihre Strukturen – gerade auf dem Land – in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und dem Eintreten für demokratische Kultur stark machen wollen. Gemeinsam mit Mobilen Berater_innen diskutierten die Teilnehmenden ausgehend von konkrete Projekten vor Ort über Fragen von politische und kultureller Bildung, über die Notwendigkeit von Treffpunkten und „sozialen Orten“, über Partizipation und Jugendkultur im ländlichen Raum, über Gehen, Bleiben und Migration sowie die Unterstützungsmöglichkeiten von Vereinen und Verbänden. Uwe Schoknecht, Bürgermeister der Gemeinde Schorfheide (Brandenburg) macht dabei deutlich: „Wegducken bringt nichts! Wir brauchen auch in der Verwaltung Leute, die sich einsetzen. Und wir brauchen Partner und Berater.“

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Nachtrag: Urteilsverkündung im NSU-Prozess

Am 11. Juli fällte der Senat des Oberlandesgerichts München sein Urteil im NSU-Prozess. Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe wurde als Mittäterin der Morde und Sprengstoffanschläge, wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und wegen schwerer Brandstiftung zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht stellte die besondere Schwere ihrer Schuld fest. Neben Zschäpe wurden vier weitere Urteile gegen Unterstützer des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ verkündet.

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Pressemitteilung der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Düsseldorf und der Opferberatung Rheinland

Angeklagter im Wehrhahnprozess freigesprochen – Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus und Opferberatung äußern sich in gemeinsamer Pressemitteilung

 

Verhandelt wurde der Rohrbomben-Anschlag von vor fast exakt 18 Jahren gegen eine Gruppe von 12 Sprachschülerinnen und -schülern. Diese waren mehrheitlich jüdische Kontingentflüchtlinge aus ehemaligen Sowjetstaaten.

Die Opferberatung Rheinland (OBR) berät und unterstützt Betroffene des Anschlags.

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) hat die Verhandlung vom ersten bis zum letzten Moment verfolgt und darüber kontinuierlich online berichtet. Die MBR ist eine von Bund und Land geförderte Beratungsstelle, welche sowohl Einzelpersonen als auch Organisationen im Themenfeld Rechtsextremismus unterstützt.

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