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Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW

Auch in NRW gehören Rechtsextremismus und Rassismus zum Alltag. Extrem rechte Gruppierungen und Parteien sind zu einer dauerhaften Herausforderung für die Zivilgesellschaft geworden. Gleichzeitig bleiben Alltagsrassismus und rassistisch motivierte Ausgrenzung oft nicht gesehen und wenig beachtet.
Unsere Aufgabe ist, Menschen individuell zu beraten und zu unterstützen sowie Grundlagen und Voraussetzungen für ein vielfältiges, gleichberechtigtes und demokratisches Zusammenleben aller Menschen in NRW zu schaffen.

Beiträge

Rechtsextremer Anschlag an Jom Kippur

Gesellschaftliche Zusammenhänge benennen und Betroffenen beistehen

 

PRESSESTATEMENT (Bundesverband Mobile Beratung, Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt sowie des Bundesverbands RIAS)

 

11.10.2019 – Die Ereignisse in Halle haben die Sorgen der jüdischen Communities in Deutschland bestätigt: Antisemitismus ist für Jüdinnen und Juden in Deutschland nicht nur eine alltagsprägende Erfahrung, sondern nach wie vor eine potentiell tödliche Bedrohung. Über fünfzig Personen mussten im Innern der Synagoge von Halle am höchsten jüdischen Feiertag stundenlang verharren, nachdem der rechtsextreme Täter versuchte, schwer bewaffnet zu ihnen vorzudringen. Der folgende mörderische Anschlag auf einen Dönerimbiss erfolgte nicht aus Zufall, sondern war rassistisch motiviert. 

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Rechte Straftaten in NRW gestiegen

Neue Zahlen: 1216 politisch rechte Straftaten wurden in NRW im ersten Halbjahr 2019 erfasst. Das waren über 22 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2018. Die meisten Straftaten fanden in Köln (128) statt, gefolgt von Essen (63), Düsseldorf (57) und Dortmund (49). Im Regierungsbezirk Köln waren es insgesamt 367 Straftaten. Diese Zahlen gehen aus der Antwort des NRW-Innenministeriums auf eine Anfrage der GRÜNEN-Landtagsabgeordneten Verena Schäffer hervor. Die Zahl der Gewaltdelikte blieb mit 36 nahezu gleich (1. Halbjahr 2018: 35). Die meisten Straftaten im ersten Halbjahr 2019 fanden in Köln (128) statt, gefolgt von Essen (63), Düsseldorf (57) und Dortmund (49).

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IDA-NRW Jubiläumstagung: Allianzen bilden in der gespaltenen Migrationsgesellschaft?

Freitag, 27.09.2019, 09:30 - 17:30 Uhr

Anmeldefrist: 06.09.2019

 

Künstlerverein Malkasten

Jacobistraße 6a

40211 Düsseldorf

Preis: 40 € (inkl. Getränke und Verpflegung)

 

Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens veranstaltet das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen (IDA-NRW) eine Fachtagung mit dem Titel "Allianzen bilden in einer gespaltenen Migrationsgesellschaft? Rückblicke, Einblicke und Ausblicke aus der rassismuskritischen Bildungsarbeit".

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Tagung: „Was bedeutet Haltung zeigen?!“ (13. September / ver.di-Haus, Bochum)

»Was bedeutet Haltung zeigen? Position beziehen in Zeiten extrem rechter Raumgewinne«

 

„Dagegen!“ … und dann?!

Tagung für Austausch und Vernetzung von Bündnissen,

Initiativen und Engagierten in Westfalen

 

13. September 2019

ver.di-Haus, Bochum

 

Zunehmend gelingt es Akteur*innen der extremen Rechten öffentliche Debatten zu Gunsten ihrer Weltsicht zu verschieben, Einfluss auf politische Diskussionen zu nehmen und ihre eigene anti-demokratische Agenda zu normalisieren. Dahinter steht nicht weniger als ein Angriff auf die Grundsätze und Werte einer demokratischen Gesellschaft.

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Tagung: „Rassismus? …hier doch nicht?!“ (20. September / NS-Dokumentationszentrum, Köln)

„Rassismus? …hier doch nicht?!“

„Dagegen!“ ...und dann?!-Workshoptagung der Mobilen Beratungsteams im Rheinland für Engagierte und Interessierte zum Erfahrungs- und Ideenaustausch am 20. September im NS-Dokumentationszentrum, Köln.

 

Ist von Rassismus die Rede, so denken viele Menschen an Beleidigungen, gewalttätige Übergriffe oder an Neonazi-Propaganda. Oft wird dabei ausgeblendet, dass Rassismus Ausdruck eines gesellschaftlichen Machtverhältnisses ist, das sich auch in alltäglichen Situationen, in Sprache und institutionellem Handeln widerspiegelt. Stellungnahmen und Kampagnen gegen Rassismus allein lösen dieses Verhältnis nicht auf. Der rassismuskritische Blick auf das eigene Handeln bzw. die eigene Organisation ist sinnvoll und notwendig. Denn rassistische Verhältnisse können sich überall unbewusst reproduzieren und wirken sich auf die Menschen aus, die damit konfrontiert sind.

 

Daher wollen wir uns im Rahmen unserer diesjährigen Workshoptagung mit den verschiedenen Dimensionen von Rassismus beschäftigen sowie Raum und Möglichkeit schaffen, sich explizit mit den eigenen Strukturen und Vorgehensweisen kritisch auseinanderzusetzen.

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