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Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW

Auch in NRW gehören Rechtsextremismus und Rassismus zum Alltag. Extrem rechte Gruppierungen und Parteien sind zu einer dauerhaften Herausforderung für die Zivilgesellschaft geworden. Gleichzeitig bleiben Alltagsrassismus und rassistisch motivierte Ausgrenzung oft nicht gesehen und wenig beachtet.
Unsere Aufgabe ist, Menschen individuell zu beraten und zu unterstützen sowie Grundlagen und Voraussetzungen für ein vielfältiges, gleichberechtigtes und demokratisches Zusammenleben aller Menschen in NRW zu schaffen.

Beiträge

Bundesverband begrüßt wichtige Schritte des Kabinettsausschusses – jetzt braucht es konkrete Planungen statt Doppelstrukturen und Ankündigungen

Berlin/Dresden, 26.11.2020. Mit den gestern in der dritten Sitzung des Kabinettsausschusses gegen Rechtsextremismus und Rassismus vorgelegten 89 Maßnahmen liegt der Bundesregierung nun ein umfangreicher Katalog zu Abstimmung vor. Der Bundesverband Mobile Beratung e.V. (BMB) sieht wichtige Schritte, kritisiert aber das Fehlen einer Gesamtstrategie.

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"Verschwörungsmythen - Wie digitale Radikalisierung zum analogen Problem wird" (3. Dezember 2020, 09:30 bis 15:00 Uhr)

Unter diesem Titel findet am 3. Dezember die digitale Landes-Demokratiekonferenz der Landeszentrale für politische Bildung statt. Die Mobile Beratung wird auf dem Diskussionspodium sowie in der virtuellen Trägermesse präsent sein.

 

Hier der Ankündigungstext und das Programm:

 

"Verschwörungsmythen sind derzeit omnipräsent und erreichen Millionen von Bürgerinnen und Bürgern. Dabei beginnt eine Radikalisierung oft im Netz, kann aber auch im analogen Leben zur Gefahr werden. Durch Verschwörungsmythen werden klare Feindbilder geschaffen und häufig antisemitische und rassistische Weltbilder geteilt.

 

Wir laden Sie herzlich ein, dieses Thema mit uns auf der in diesem Jahr erstmalig ausgerichteten Landes-Demokratiekonferenz zu diskutieren.

 

Die Konferenz findet am 3. Dezember 2020 von 09:30 bis 15:00 Uhr statt und wird von der Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus durchgeführt. Sie wird aufgrund der aktuellen Pandemielage digital stattfinden.

 

Über die Keynote von Dr. Matthias Quent und eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion ermöglichen wir einen inhaltlichen Einstieg in das Thema. Zudem können Sie sich auf einer digitalen Träger-Messe über die Aktivitäten im Land Nordrhein-Westfalen zu den Themen Demokratieförderung sowie Rechtsextremismus- und Rassismusprävention informieren und erhalten die Möglichkeit, sich zu vernetzen.

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"Kultur der [Freiheit] der Kultur" am 24. und 25.09.2020

Kunst und Kultur geraten zunehmend unter Druck. Illiberale Kräfte, insbesondere von Rechtsaußen, gehen gegen unliebsame Künstler*innen und Veranstaltungen vor. Sogenannte Cancel Culture und lautstarke Proteste nehmen zu, und an die Stelle von sachlichen Kontroversen treten Verbotsforderungen, Boykott-Appelle oder gar Gewalt-Androhungen.

 

Vor diesem Hintergrund hat das NRW KULTURsekretariat (Wuppertal) 2019 die Initiative »Kultur der | Freiheit | der Kultur« gestartet.

 

In Kooperation mit dem Kultursekretariat NRW Gütersloh gestaltet es jetzt für die insgesamt fast 100 Mitgliedsstädte am 24. und 25. September 2020 – also direkt vor den Stichwahlen zu den Kommunalwahlen in NRW – ein öffentliches Gespräch und eine Konferenz: in Düsseldorf und online. Partner sind die Kunsthalle Düsseldorf, das NRW-Forum Düsseldorf, Die Vielen NRW, das Düsseldorfer Schauspielhaus und WDR 3.

 

Expert*innen und Betroffene aus den Städten und Gemeinden treffen sich am Freitag, 25. September im NRW-Forum Düsseldorf ganztägig zu einem Gedankenaustausch mit Workshops. Im Rahmen dieser Fachkonferenz beschäftigen sie sich intensiv mit den gegen die Freiheit von Kunst und Kultur gerichteten Vorgängen. Behandelt wird insbesondere die Frage, wie kommunale Veranstalter, Verwaltungen und Politik mit diesen Vorgängen umgehen können – liberal, demokratisch und mit klarer Haltung.

 

Am Donnerstag, 24. September, 20:00 Uhr sprechen Fußballidol und Influencer Hans Sarpei und die Journalistin und Autorin Nina Horaczek in der Kunsthalle Düsseldorf über Rassismus in Kultur und Sport und über antidemokratische Entwicklungen in Deutschland und Osteuropa....

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Online-Veranstaltungsreihe: "Gesellschaftliche Krise(n) - wichtige Themen stark machen"

Online-Veranstaltungsreihe (vom 23. September bis zum 06. Oktober 2020) der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus NRW

 

"Gesellschaftliche Krise(n) - wichtige Themen stark machen"

 

Das Jahr 2020 prägt die Lebensrealitäten vieler Menschen nachhaltig: Covid-19 bestimmt weitestgehend unseren Alltag. Soziale Kontakte müssen heruntergeschraubt und Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen getroffen werden - privat wie beruflich.

Auch für uns sind die neuen Entwicklungen eine Herausforderung, doch 2020 ist nicht nur coronabedingt ein schwieriges Jahr:

Es gab das rechte Attentat in Hanau, die Prozesse um das Attentat von Halle und dem Mord an Walter Lübcke haben begonnen und im Zuge der Black Lives Matter-Bewegung wird wieder einmal deutlich, wie präsent das Thema Rassismus permanent sein müsste und wie stark weiße Abwehrmechanismen zeitgleich auf die Verschiebung von Debatten einwirken. Hinzu kommen die vielen Anhänger:innen von Verschwörungserzählungen sowie Vorfälle rund um „NSU 2.0“ - nur um wenige andere relevante Ereignisse zu benennen.

 

Diese Veranstaltungsreihe ist unser Versuch, trotz Corona, Themen in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken, die in der medialen Berichterstattung immer wieder von virusrelevanten oder anderen Themen verdrängt werden. Im Gegensatz zur Corona-Krise können wir nicht auf eine Impfung als Problemlösung hoffen, stattdessen müssen vielmehr langfristige gesellschaftliche Veränderungsprozesse in Gang gesetzt werden.

 

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Online-Tagung: Was wir wollen?! Politisches Handeln für Demokratie in Zeiten der Normalisierung extrem rechter Deutungen

Online Tagung für Austausch und Vernetzung von Bündnissen und Initiativen und Engagierten in Westfalen

02. Oktober 2020

16.00-19.00 Uhr

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