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Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW

Auch in NRW gehören Rechtsextremismus und Rassismus zum Alltag. Extrem rechte Gruppierungen und Parteien sind zu einer dauerhaften Herausforderung für die Zivilgesellschaft geworden. Gleichzeitig bleiben Alltagsrassismus und rassistisch motivierte Ausgrenzung oft nicht gesehen und wenig beachtet.
Unsere Aufgabe ist, Menschen individuell zu beraten und zu unterstützen sowie Grundlagen und Voraussetzungen für ein vielfältiges, gleichberechtigtes und demokratisches Zusammenleben aller Menschen in NRW zu schaffen.

Beiträge

Veranstaltung: „Germanisches“ in Film und Literatur

Auch noch heute ist die Idee eines germanischen Volkes weit verbreitet – nicht selten gekoppelt mit der wissenschaftlich haltlosen Vorstellung einer direkten Traditionslinie zu den heutigen ‚Deutschen‘. Damit einhergeht – nicht nur, aber vor allem auch in extrem rechten und rechtspopulistischen Milieus – die Konstruktion eines ethnisch homogenen Volkes und einer entsprechenden ‚deutschen Kultur‘. Grund genug für die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-DOK der Stadt Köln sich diesem Thema zu widmen. Dafür laden wir Sie zum online-Double-Feature „Germanisches“ in Film und Literatur bestehend aus zwei Vorträgen am 30. September und 7. Oktober 2021 ein. Der Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Die Veranstaltungen können auch unabhängig voneinander besucht werden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Wir suchen Verstärkung! - Stellenausschreibung Referent:in (50%)

Zur Verstärkung unseres Teams der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Arnsberg suchen wir ab dem 1.September eine Referent:in (50%) im Themenfeld Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus. Die ausgeschriebene Stelle hat einen Umfang von zunächst 19,5 Wochenstunden und ist befristet bis Ende 2022. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt. Wir freuen uns über Bewerbungen bis zum 13.August 2021.

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Prozesstag 13: „Eine sympathische Durchsuchung“ bei Werner S.

Beim 13. Prozesstag am 23. Juni 2021 stand im Verfahren gegen die „Gruppe S“ zunächst die Hausdurchsuchung am 14. Februar 2020 beim Angeklagten Werner S. im Fokus. Hierzu wurde ein Beamter des LKA Baden-Württemberg als Zeuge geladen. Dieser schilderte die Hausdurchsuchung als außergewöhnlich, da Werner S. sehr gelassen, entspannt, kommunikativ, selbstbewusst, aber punktuell auch etwas hilflos gewirkt habe. Zudem habe er seine Ängste vor Zuwanderung zur Sprache gebracht. Darüber hinaus wurde die Befragung des Ermittlers Julian B. vom LKA Baden-Württemberg vom Vortag fortgesetzt. Dabei ging es um die Vernehmung des Angeklagten Steffen B. Gegen Ende des Verhandlungstages beantragte RA Becker, dass die Begutachtung des Mitangeklagten Paul-Ludwig U. audio-visuell aufgezeichnet werden möge, um so seine Glaubwürdigkeit besser prüfen zu können. U. bekundete, unter diesen Bedingungen nicht mehr bereit zu sein, sich begutachten zu lassen.

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Prozesstag 12: Steffen B. – „Gruppe S“-Rekrutierer und -Waffenbeschaffer aus Sachsen-Anhalt?

Am 22. Juni 2021, dem 12. Prozesstag, ging es schwerpunktmäßig um die polizeiliche Vernehmung des Angeklagten Steffen B. vom 19. Mai 2020. B. hatte nach anfänglicher Weigerung, sich mündlich vernehmen zu lassen, dann doch signalisiert, Aussagen machen zu wollen. Erwartungsgemäß stellte er seine Rolle als eher marginal dar und wies eine gewaltbereite und Waffen beschaffende Betätigung weit von sich.

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Prozesstag 11: Stefan K. bestreitet, mit Steffen B. Waffen organisiert zu haben

Am 11. Prozesstag gegen die „Gruppe S“ wurden am 16. Juni 2021 weitere Abschnitte aus dem Verhör von Stefan K. abgespielt. Darin bestätigt K. erneut, dass in Minden über Anschläge und Waffenkäufe gesprochen worden sei. Allerdings streitet er weiterhin ab, dass sein enger Freund und Mitangeklagter Steffen B. Waffen für die „Gruppe S“ habe besorgen wollen. K zufolge waren er selbst, sein Freund B. sowie Ulf R. in Minden gegen Anschläge. Im Verhör wirft ein Beamter Stefan K. vor, er und Steffen B. hätten noch am Abend nach dem Mindener Treffen im Februar 2020 bei einer Geburtstagsfeier einen Waffendeal organisiert. K. bestreitet das. In der Vernehmung war ebenfalls Thema, dass Stefan K. Munition und eine selbstgebaute Schusswaffe besessen haben soll. Mehrere Verteidiger*innen kritisierten das Verhör als suggestiv, politisch und täuschend und widersprachen der Verwendung des Videos als Beweismittel.

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