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Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW

Auch in NRW gehören Rechtsextremismus und Rassismus zum Alltag. Extrem rechte Gruppierungen und Parteien sind zu einer dauerhaften Herausforderung für die Zivilgesellschaft geworden. Gleichzeitig bleiben Alltagsrassismus und rassistisch motivierte Ausgrenzung oft nicht gesehen und wenig beachtet.
Unsere Aufgabe ist, Menschen individuell zu beraten und zu unterstützen sowie Grundlagen und Voraussetzungen für ein vielfältiges, gleichberechtigtes und demokratisches Zusammenleben aller Menschen in NRW zu schaffen.

Beiträge

Fortbildungsangebote für pädagogische Fachkräfte im Bereich Rechtsextremismus-Prävention und Demokratieförderung

TANDEM NRW ist ein Modellprojekt des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ im Bereich der Rechtsextremismus-Prävention und Demokratieförderung und arbeitet seit Jahren in der politischen Jugendbildung.

 

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt des Projekts darauf, Erkenntnisse, Materialien und Methoden an interessierte Fachkräfte weiterzugeben.

 

Die Erfahrungen TANDEMs im pädagogischen Umgang mit rechtsaffinen Jugendlichen ermöglichen es, Fachkräfte aus dem Umfeld Schule in besonderer Weise zu adressieren. Dazu zählen bspw.: Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen, Schulpsycholog*innen, Referendar*innen etc.

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Martialische braune Parolen im Wahlkampf

Den Europawahlkampf will die Neonazi-Partei „Die Rechte“ mit gezielten antisemitischen Provokationen und Drohungen bestreiten.

 

Die Neonazi-Partei „Die Rechte“ beherrscht vor allem ein Konzept: Gezielte antisemitische Beleidigungen, Bedrohungen und Übergriffe, verbunden mit der Leugnung der Shoah. Für die Europawahl haben sie nun angekündigt, massiv auf dieses Konzept zu setzen – und für sich hierbei selbstredend einen Märtyrerstatus als „politisch Verfolgte“ zu beanspruchen. Die Wahl langjährigen Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel zur „Spitzenkandidatin“ – diese sitzt seit Mai 2018 wegen dieser Delikte in Bielefeld in Haft – war ein solcher strategischer Schachzug.

 

Ihre Strategie des „Märtyrerstatus“ hat „Die Rechte“ in Dortmund soeben erneut praktiziert: Der 28-jährige Dortmunder Steven F., der seit mindestens vier Jahren in Dortmund-Marten und Dortmund-Dorstfeld ein Klima der Angst geschaffen haben soll und deshalb seit November 2018 in Haft sitzt, steht aktuell wieder vor Gericht. Vorgeworfen werden ihm Raub, Körperverletzung, Beleidigung und Verwenden von Nazi-Symbolen. Rund 20 Neonazis erschienen am vergangenen Freitag im Gerichtssaal. Ein im August 2018 auf einer Kirmes angegriffener Zeuge erschien aufgrund der Drohungen nicht zum Prozess. Er nahm lieber die Geldstrafe in Kauf, als vor Gericht in Anwesenheit der Neonazis eine Aussage zu machen.

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Weiterbildung: Rassismus | Rechtsextremismus Präventionstrainer_in - 2019

In 5 Modulen verteilt auf 8 Seminartage zwischen März und Juli wird erneut in Kooperation mit mehreren Trägern die zertifizierte Weiterbildung 'Rassismus/Rechtsextremismus Präventionstrainer_in' angeboten. Sie richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen in Schule, Jugendarbeit und in anderen Handlungsfeldern sowie an alle Interessierte.

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PRESSEMITTEILUNG der Mobilen Beratung NRW

Zahl der Demonstrationen und Kundgebungen der extremen Rechte in NRW weiter angestiegen.

Die Mobile Beratung NRW beobachtet straßenpolitische Aktivitäten „extrem rechter Mischszenen“ mit Sorge.

 

Auch im Jahr 2018 hat die Mobile Beratung NRW wieder ein eigenes Monitoring rechter und rassistischer Vorfälle durchgeführt. Ein besonderes Augenmerk wurde zudem auf straßenpolitische Aktivitäten extrem rechter (Misch-)Szenen in NRW gelegt. So konnten für das Jahr 2018 im Schnitt fast jeden dritten Tag Kundgebungen oder Demonstrationen von extrem rechten Akteur_innen, sowie diffusen Mischszenen von sogenannten „Wutbürger_innen" und PEGIDA ähnlichen Zusammenschlüssen - teils im Schulterschluss mit bekannten Neonazi-Kadern - beobachtet werden.

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Fachtagung „Echte Kerle – brave Gefährtinnen?“ – Geschlechterverhältnisse im Rechtsextremismus

Am 19. Februar 2019 veranstaltet die Landeszentrale für politische Bildung die Fachtagung „Echte Kerle – brave Gefährtinnen?“ –Geschlechterverhältnisse im Rechtsextremismus.

 

Die Fachtagung richtet sich an pädagogische Fachkräfte sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der schulischen und außerschulischen Arbeit. Es erwarten Sie spannende Vorträge und Diskussionen von Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie unterschiedliche Workshops, deren Fokus gezielt auch auf der Situation in Nordrhein-Westfalen liegt.

 

Frauen spielen im Rechtsextremismus eine beachtliche Rolle – Beate Zschäpe ist dafür das bekannteste Beispiel.

Doch auch weil Männer weiterhin einen Großteil der rechtsextremen Straftaten verüben, wird die direkte oder

indirekte Beteiligung von Mädchen und Frauen noch häufig unterschätzt. Selbst im Fall Zschäpe wurden die politische

Motivation und ihre potenzielle Verantwortlichkeit lange ausgeblendet.

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