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Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW

Auch in NRW gehören Rechtsextremismus und Rassismus zum Alltag. Extrem rechte Gruppierungen und Parteien sind zu einer dauerhaften Herausforderung für die Zivilgesellschaft geworden. Gleichzeitig bleiben Alltagsrassismus und rassistisch motivierte Ausgrenzung oft nicht gesehen und wenig beachtet.
Unsere Aufgabe ist, Menschen individuell zu beraten und zu unterstützen sowie Grundlagen und Voraussetzungen für ein vielfältiges, gleichberechtigtes und demokratisches Zusammenleben aller Menschen in NRW zu schaffen.

Beiträge

Zwischen Extremismus-Prävention und Forderungen nach „Neutralität“: Wie viel Unabhängigkeit braucht politische Bildungs- und Beratungsarbeit?

Wann: Donnerstag, 6. Februar 2019, 19:00 Uhr

Wo: NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, Köln

 

Die politische Bildungs- und Beratungsarbeit sieht sich aktuell vermehrt mit Forderungen nach »Neutralität« konfrontiert. Wir fragen uns: Auf welchem Verständnis von Gesellschaft und Demokratie beruhen diese Forderungen? Welche Ziele werden damit verfolgt? Inwiefern können eine an Menschen- und Grundrechten orientierte Arbeit sowie die kritische Auseinandersetzung mit der extremen Rechten, mit Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung überhaupt »neutral« sein – oder gerade eben nicht? Was bedarf es, für eine macht- und diskriminierungskritische Bildungs- und Beratungsarbeit und was bedeutet das für die Praxis?

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Damals wie Heute - Neonazismus im RB Arnsberg

Informationsbroschüre über neonazistische Akteure, Strategien und Lebenswelten zwischen Ruhrgebiet und Siegerland.

 

In den letzten Jahren hat die 'Extreme Rechte' viel an Einfluss und öffentlicher Beachtung dazu gewonnen. Dies liegt insbesondere an völkisch-nationalistischen und populistischen Gruppierungen wie der AfD sowie an neurechten Think Tanks und Vernetzungsplattformen, die sich immer mehr radikalisieren und offen rassistisch auftreten. Weniger mediale Aufmerksamkeit bekamen dabei neonazistische Gruppen und Parteien, obwohl diese auch in NRW seit Jahren aktiv sind und durch Provokationen und Straftaten auffallen. Zugleich häufen sich auch Aufmärsche und Aktionen, wie Ende August 2018 in Chemnitz, bei denen sich 'bürgerlich' gebende Rechte mit einschlägigen Neonazis gemeinsam auftreten.

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Rechtsextremer Anschlag an Jom Kippur

Gesellschaftliche Zusammenhänge benennen und Betroffenen beistehen

 

PRESSESTATEMENT (Bundesverband Mobile Beratung, Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt sowie des Bundesverbands RIAS)

 

11.10.2019 – Die Ereignisse in Halle haben die Sorgen der jüdischen Communities in Deutschland bestätigt: Antisemitismus ist für Jüdinnen und Juden in Deutschland nicht nur eine alltagsprägende Erfahrung, sondern nach wie vor eine potentiell tödliche Bedrohung. Über fünfzig Personen mussten im Innern der Synagoge von Halle am höchsten jüdischen Feiertag stundenlang verharren, nachdem der rechtsextreme Täter versuchte, schwer bewaffnet zu ihnen vorzudringen. Der folgende mörderische Anschlag auf einen Dönerimbiss erfolgte nicht aus Zufall, sondern war rassistisch motiviert. 

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Rechte Straftaten in NRW gestiegen

Neue Zahlen: 1216 politisch rechte Straftaten wurden in NRW im ersten Halbjahr 2019 erfasst. Das waren über 22 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2018. Die meisten Straftaten fanden in Köln (128) statt, gefolgt von Essen (63), Düsseldorf (57) und Dortmund (49). Im Regierungsbezirk Köln waren es insgesamt 367 Straftaten. Diese Zahlen gehen aus der Antwort des NRW-Innenministeriums auf eine Anfrage der GRÜNEN-Landtagsabgeordneten Verena Schäffer hervor. Die Zahl der Gewaltdelikte blieb mit 36 nahezu gleich (1. Halbjahr 2018: 35). Die meisten Straftaten im ersten Halbjahr 2019 fanden in Köln (128) statt, gefolgt von Essen (63), Düsseldorf (57) und Dortmund (49).

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Rückschau zum Kirchentag 2019 in Dortmund

Kurzbericht der vielfätigen und gut besuchten Veranstaltungen zum Themenfeld Rechtsextremismus - organisiert in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R), der Mobilen Beratung NRW, dem Bundesverband Mobiler Beratung (BMB) sowie dem AK Christ*innen gegen Rechtsextremismus (Dortmund).

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