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Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW

Auch in NRW gehören Rechtsextremismus und Rassismus zum Alltag. Extrem rechte Gruppierungen und Parteien sind zu einer dauerhaften Herausforderung für die Zivilgesellschaft geworden. Gleichzeitig bleiben Alltagsrassismus und rassistisch motivierte Ausgrenzung oft nicht gesehen und wenig beachtet.
Unsere Aufgabe ist, Menschen individuell zu beraten und zu unterstützen sowie Grundlagen und Voraussetzungen für ein vielfältiges, gleichberechtigtes und demokratisches Zusammenleben aller Menschen in NRW zu schaffen.

Beiträge

Beginn des Gerichtsprozesses gegen die rechtsterroristische „Gruppe S“

Am 13. April 2021 begann der „Gruppe S“-Prozess im Staatsschutzverfahren gegen elf mutmaßliche Mitglieder und einen mutmaßlichen Unterstützer einer rechtsterroristischen Vereinigung vor dem 5. Strafsenat des Oberlandesgerichts in Stuttgart-Stammheim. Die Anklage: Die Gruppe habe geplant, Anschlägen auf Moscheen zu begehen und eine nationalsozialistische Gesellschaft zu installieren. Die Mitglieder sollen Waffen gesammelt haben und bereit gewesen sein, für ihr Ziel zu sterben. Auch auf Verbindungen zu anderen extrem rechten Bruderschaften und Bürgerwehren wurde hingewiesen. Neben der Verlesung der Anklage ging es an diesem ersten Prozesstag vor allem um Formalitäten.

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Neue Handreichung „Antisemitismus an Schulen“ erschienen

Um professionell Tätige im Kontext Schule zur Auseinandersetzung mit dem Thema ‚Antisemitismus‘ zu ermuntern, Handlungssicherheit im Umgang damit zu vermitteln, sowie Tipps für Unterstützung und für die weitergehende Beschäftigung zu geben, veröffentlicht die Fachstelle [m²] des NS-DOK die Handreichung ‚Antisemitismus an Schulen‘.

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Hass und Hetze im Netz – “Monitor” und Spendenaufruf

Der am 08. April 2021 gesendete Beitrag des Polit-Magazins “Monitor” auf ARD thematisiert anhand des Erfahrungsberichts der Autorin und Kolumnistin Jasmina Kuhnke “Hass und Hetze im Netz” und benennt, dass es im Zusammenhang mit digitaler Gewalt “kaum Schutz für Opfer” gibt. Der Beitrag macht die drastischen Konsequenzen für Kuhnke und ihre Familie, aber auch für weitere Betroffene deutlich und zeigt auf, wie wenig Unterstützung entsprechende Personen von Staat und Polizeibehörden erhalten.

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Kabinettsausschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus

Die Attentate in Kassel, Halle und Hanau zeigen die allgegenwärtige Präsenz und Gefahr rechtsextremer, rassistischer sowie antisemitischer Taten und Strömungen in Deutschland. Das Bundesamt für Verfassungsschutz sieht Rechtsextremismus sowie Rechtsterrorismus als größte Bedrohung für die Demokratie in Deutschland an.[1]

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Prozess gegen rechtsterroristische „Gruppe S“: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW plant Prozessbeobachtung

NRW, 06.04.2021 – Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus führt eine durchgängige Beobachtung und Begleitung des Prozesses gegen die rechtsterroristische Gruppe S durch. Dieser beginnt am 13. April am Oberlandesgericht Stuttgart und ist für vorerst 31 Prozesstage angesetzt. Zu den einzelnen Prozesstagen veröffentlicht die Mobile Beratung NRW Prozessberichte auf der Website des Projekts, prozessbeobachtung.org.

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Regionen

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