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Opferberatung

Für Betroffene rechtsextremer und rassistischer Gewalt gibt es in Nordrhein-Westfalen (NRW) eine landesweit tätige professionelle Beratung und Unterstützung. Zwei Anlaufstellen (in Dortmund und Düsseldorf) beraten und unterstützen unmittelbar Betroffene, Angehörige und FreundInnen von Opfern sowie ZeugenInnen nach rassistischen, antisemitischen, homophoben und politisch motivierten Angriffen. Die Beratung umfasst rechtliche, finanzielle und psychosoziale Fragen. Das Angebot ist aufsuchend, freiwillig, kostenlos und auf Wunsch anonym. Eine Anzeige bei der Polizei ist keine Voraussetzung für die Beratung.

 

Die Anlaufstelle Back up in Dortmund konzentriert sich auf den Raum Westfalen-Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster). Die bei IDA-NRW in Düsseldorf angesiedelte Opferberatung Rheinland (OBR) ist Ansprechstelle für Betroffene aus den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln.

 

Weiteres online unter: www.opferberatung-nrw.de

In Nordrhein-Westfalen werden Menschen täglich Opfer rechtsmotivierter, rassistischer und/oder antisemitischer Übergriffe. Immer wieder kommt es auch zu schweren Bedrohungen und Gewalttaten gegen Personen, die nicht in das rechtsextreme und rassistische Weltbild passen. Zu den Betroffenen gehören Migrantinnen und Migranten, politisch Andersdenkende und Andersgläubige, alternative Jugendliche, Schwarze Deutsche, Flüchtlinge, Wohnungslose oder Schwule und Lesben.

 

Die Opferberatung Rheinland (OBR) berät und unterstützt Betroffene, Angehörige, Freundinnen und Freunde der Betroffenen sowie Zeuginnen und Zeugen eines Angriffs. Die Beratungsstelle bietet einen sicheren Raum, um über das Erlebte und die damit verbundenen Gefühle zu sprechen, und hilft dabei, die Folgen eines Angriffs zu bewältigen und neue Handlungsspielräume zu gewinnen.

 

Das Beratungsangebot umfasst z. B.:

 

  • Informationen zu rechtlichen Möglichkeiten
  • Hilfe bei der Suche nach juristischem Beistand
  • Begleitung zu Behörden, bei Gerichtsverfahren und Gesprächen mit der Polizei
  • Vermittlung ärztlicher und/oder therapeutischer Hilfe
  • Vermittlung von Dolmetscherinnen und Dolmetschern
  • Unterstützung bei der Suche nach Zeuginnen und Zeugen
  • Beantragung von Entschädigungsleistungen

 

Auf Wunsch der Betroffenen setzt sich die Beratungsstelle auch für eine öffentliche Solidarisierung ein.

 

Die Opferberatung Rheinland steht parteilich an der Seite der Betroffenen und unterstützt die Perspektiven und Interessen der Betroffenen. Das Angebot ist aufsuchend, freiwillig und kostenlos. Die Beratung ist unabhängig von staatlichen Behörden, streng vertraulich und auf Wunsch anonym. Eine Anzeige bei der Polizei ist keine Voraussetzung für die Beratung.

 

Die OBR ist ein Angebot des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit in NRW (IDA-NRW).

 

Kontakt:

OBR – Opferberatung Rheinland
c/o Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in NRW (IDA-NRW)
Volmerswerther Str. 20, 40221 Düsseldorf
Tel: 02 11 / 15 92 55 64
Fax: 02 11 / 15 92 55 69

info@dont-want-spam.opferberatung-rheinland.de

www.opferberatung-rheinland.de

Die Beratungseinrichtung Back Up unterstützt Opfer von rechtsextremer und rassistischer Gewalt aufsuchend in Westfalen. Darüber hinaus steht Back Up nach rechten Angriffen den Angehörigen der Opfer sowie ZeugInnen der Ereignisse kostenlos mit Rat und Tat zur Seite. Die BeraterInnen helfen Betroffenen bei der Bewältigung der (un)mittelbaren und (im)materiellen Angriffsfolgen und unterstützen sie in der Wahrnehmung ihrer Rechte, damit sie neue Handlungsspielräume gewinnen Mehr über Back Ups Arbeit erfahren Sie unter www.backup-nrw.org

 

Das Projekt wurde im November 2011 gegründet und ist zuständig für die Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster. Die Opferberatung Rheinland unterstützt Betroffene in den übrigen Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln. Für Opfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt gibt es in Nordrhein-Westfalen somit ein landesweites Angebot mit zwei Anlaufstellen.

 

Mit der Gründung der Beratungsstelle Back Up für den Raum Westfalen wurde den Betroffenen eine professionelle und solidarische Unterstützung zur Seite gestellt, die ihre Anliegen, Bedürfnisse und Ängste ernst nimmt und aufgreift. Dabei werden auch soziale Umfelder der Betroffenen mit einbezogen und unterstützt, um das gemeinsame Handeln gegen rechte Gewalt zu stärken und die Opfer vor weiteren Bedrohungen zu schützen. Rechte Gewalt ist eine gesellschaftliche Herausforderung. Back Up greift diese Herausforderung auf und tritt der rechten Gewalt und Bedrohung entgegen: durch Beratung, Unterstützung und Information.

 

Im Team der Opferberatung arbeiten mit Stand vom Oktober 2014 zwei Sozialpädagoginnen, zwei Sozialarbeiter, eine psychologische Beraterin und eine administrative Projektassistenz. Unterstützung erfährt Back Up auch von Honorarkräften und Ehrenamtlichen.

 

Gefördert wird die Opferberatung durch das Land NRW und die Stadt Dortmund. Zum 1. Januar 2014 hat der zivilgesellschaftliche Verein BackUp - ComeBack: Westfälischer Verein für die offensive Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus die Trägerschaft der Opferberatung übernommen, die zuvor beim Paritätischen Wohlfahrtsverband in Dortmund lag.

 

Kontakt:

Back Up
Königswall 36
44137 Dortmund

0172 10 454 32

Büro: 0231 - 956 524 82
Fax: 0231 - 600 105 89

contact@dont-want-spam.backup-nrw.org (GPG-Schlüssel)

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