Nach oben

Modulare Fortbildung: "Zwischen Konflikt und Konsens – Polizei und Zivilgesellschaft im Dialog"

Diese modulare Fortbildung ist eine Kooperationsveranstaltung, an der unter anderem der Bundesverband Mobile Beratung e. V. beteiligt ist. Sie richtet sich gleichermaßen an zivilgesellschaftliche Akteur*innen wie Polizist*innen.

 

Ziel ist, den Dialog zwischen Polizei und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen zu verbessern. Damit greift die Fortbildung eine Handlungsempfehlung des Ersten NSU-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages auf, um die Sensibilität für die Gefahren des Rechtsextremismus zu fördern.

Modulare Fortbildung

Im November 2011 erschütterte die Selbstenttarnung des "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) die Bundesrepublik. Die Tatsache, dass die Mitglieder des NSU über zehn Jahre hinweg unbehelligt von den Sicherheitsbehörden morden konnten, hat der frühere bayerische Innenminister Günther Beckstein rückblickend als die "größte Niederlage des Rechtsstaates" bezeichnet. Der mit der Aufarbeitung des NSU-Skandals befasste Erste Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages sprach im August 2013 eine Reihe von Handlungsempfehlungen aus, um künftig eine größere Sensibilität für die Gefahren des Rechtsextremismus zu fördern. Das Gremium regte in diesem Zusammenhang an, den Dialog und den Austausch zwischen Polizei und zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren zu verbessern. Die Modulare Fortbildung "Zwischen Konflikt und Konsens – Polizei und Zivilgesellschaft im Dialog" greift diesen Vorschlag des NSU-Untersuchungsausschusses auf. 

Das Programm der Veranstaltung als PDF zum Download

 

Termin

13.09.2018,12:00 bis 17.11.2018,13:30

 

Ort

Altstadthotel Arte
Doll 2-4
36037 Fulda
 

Für

Die Fortbildung "Zwischen Konflikt und Konsens – Polizei und Zivilgesellschaft im Dialog" richtet sich zum einen an zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure. Sie engagieren sich etwa in Bündnissen gegen Rechtsextremismus, nehmen an lokalen und regionalen "Runden Tischen" für Demokratie teil, sind in Initiativen und Vereinen aktiv, die sich gegen Diskriminierung in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen einsetzen. Gleichermaßen richtet sich die Fortbildung an Polizistinnen und Polizisten des Bundes und der Länder in unterschiedlichen Verwendungen: Beamtinnen und Beamten des Wach- und Wechseldienstes, der Bereitschaftspolizeien sowie der Kriminalpolizei. 

Das Seminar wird in 3 Modulen und einem Nachtreffen durchgeführt:
Modul 1: 13.-15.09.2018
Modul 2: 11.-13.10.2018
Modul 3: 15.-17.11.2018
jeweils Donnerstags 12.00 Uhr bis Samstag 13.30 Uhr
Nachtreffen: 8. Februar 2019
 

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
Deutsche Hochschule der Polizei
Projektstelle gegen Rechtsextremismus am Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexanderbad
Bundesverband Mobile Beratung e. V.
Geschichtsort Villa ten Hompel der Stadt Münster

 

Weitere Informationen gibt es auf der dazugehörigen Seite der bpb sowie wie im PDF-Flyer im Anhang.

Regionen

Um direkt die Kontaktdaten des Ansprechpartners aus Ihrer Region sowie weiterführende Informationen zu erhalten, wählen Sie den passenden Regierungsbezirk aus.

 

Regierungsbezirk ArnsbergRegierungsbezirk DetmoldRegierungsbezirk DüsseldorfRegierungsbezirk KölnRegierungsbezirk Münster

Exklusiv