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Rechte Straftaten in NRW gestiegen

Neue Zahlen: 1216 politisch rechte Straftaten wurden in NRW im ersten Halbjahr 2019 erfasst. Das waren über 22 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2018. Die meisten Straftaten fanden in Köln (128) statt, gefolgt von Essen (63), Düsseldorf (57) und Dortmund (49). Im Regierungsbezirk Köln waren es insgesamt 367 Straftaten. Diese Zahlen gehen aus der Antwort des NRW-Innenministeriums auf eine Anfrage der GRÜNEN-Landtagsabgeordneten Verena Schäffer hervor. Die Zahl der Gewaltdelikte blieb mit 36 nahezu gleich (1. Halbjahr 2018: 35). Die meisten Straftaten im ersten Halbjahr 2019 fanden in Köln (128) statt, gefolgt von Essen (63), Düsseldorf (57) und Dortmund (49).

Für den Regierungsbezirk Köln stellt sich die Statistik wie folgt dar: Köln: 128, Bonn: 46, Leverkusen: 18, Aachen: 34, Städteregion Aachen: 27, Kreis Düren: 23, Kreis Euskirchen: 1, Kreis Heinsberg: 12, Rheinisch-Bergischer-Kreis: 19, Rhein-Erft-Kreis: 27, Rhein-Sieg-Kreis: 8, Oberbergischer Kreis: 24.
 

Das Themenfeld „Nationalsozialismus/Sozialdarwinismus“ nimmt mit 956 Fällen den größten Anteil der Gesamtzahl der politisch motivierten Kriminalität rechts ein.
Das Innenministerium NRW schlüsselt auch antisemitische und antimuslimische Straftaten auf. Die Anzahl antisemitischer Straftaten sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur leicht gestiegen (2019: 87, 2018: 82). Ebenfalls gestiegen ist die Anzahl antimuslimischer Straftaten (2019: 42, 2018: 35).

Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus RB Köln

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