Vorbereitet auf antifeministische Angriffe: Empfehlungen für Veranstaltungen

Ein Arbeitspapier aus der Praxis von der Fachstelle gegen Antifeminismus und Queerfeindlichkeit Baden-Württemberg, dem Gunda-Werner-Institut, der Meldestelle Antifeminismus bei Lola für Demokratie e.V. und Spotlight - Antifeminismus erkennen und begegnen.

 

Das Arbeitspapier bietet praxisnahe Empfehlungen zum sicheren Umgang mit Antifeminismus bei Veranstaltungen – von der Vorbereitung über die Durchführung bis hin zur Nachbereitung. Neben Hintergrundwissen findet ihr eine kompakte Checkliste sowie Anlaufstellen und weiterführende Literatur.

Gerade bei öffentlich angekündigten Veranstaltungen mit feministischen oder queeren Inhalten besteht ein zunehmendes Risiko für antifeministische Angriffe – etwa durch gezielte Online-Mobilisierung, Shitstorms oder Störungen und Bedrohungen vor Ort. Das Vorgehen gegen Veranstaltungen, Organisator:innen, Referent:innen und Beteiligte und damit einhergehende Dynamiken der Mobilisierung sind als Teil organisierter antifeministischer Strategien zu sehen.

 

Daher ist es entscheidend, Veranstaltungen systematisch unter präventiven Aspekten zu planen und durchzuführen. Antifeminismus stellt eine reale Herausforderung für die offene, demokratische Debatte dar – besonders dort, wo Bildungsräume geschaffen werden sollen. Veranstalter:innen tragen Verantwortung dafür, dass solche Räume sicher, respektvoll und zugänglich bleiben. Antifeminismus ist zudem eine ernstzunehmende Bedrohung, die sich gezielt gegen Frauen, queere Menschen und den Einsatz für Gleichstellung und Selbstbestimmung richtet. Gerade deshalb sind gemeinsame (Lern)Räume und eine Praxis gegenseitiger Stärkung und Unterstützung wichtig.

 

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