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Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW

Auch in NRW gehören Rechtsextremismus und Rassismus zum Alltag. Extrem rechte Gruppierungen und Parteien sind zu einer dauerhaften Herausforderung für die Zivilgesellschaft geworden. Gleichzeitig bleiben Alltagsrassismus und rassistisch motivierte Ausgrenzung oft nicht gesehen und wenig beachtet.
Unsere Aufgabe ist, Menschen individuell zu beraten und zu unterstützen sowie Grundlagen und Voraussetzungen für ein vielfältiges, gleichberechtigtes und demokratisches Zusammenleben aller Menschen in NRW zu schaffen.

Beiträge

Juristisches Gutachten belegt: Überprüfung von Demokratieprojekten ist verfassungsrechtlich bedenklich und nicht verhältnismäßig

Verbände fordern vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Basis von Qualitätsstandards statt intransparenter Prüfung durch Geheimdienste

 

Die Sicherheitsüberprüfung von Demokratieprojekten durch Verfassungsschutzämter ist mit dem Verfassungsrecht nicht vereinbar. Zu diesem Ergebnis kommt ein von einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher Initiativen – u.a. Bundesverband Mobile Beratung e.V. (BMB), Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG), Bundesarbeitsgemeinschaft Demokratieentwicklung (BAGD) sowie von betroffenen Trägern aus Hessen, darunter die Bildungsstätte Anne Frank, in Auftrag gegebenes juristisches Gutachten. Die Verbände fordern, die Förderung von Vereinen und Initiativen nicht an geheimdienstlichen Informationen von Verfassungsschutzämtern festzumachen. Vielmehr sollen Bund und Länder die Förderung an die gemeinsam mit den Bundesländern vereinbarten Qualitätsstandards sowie der bei Antragstellung vorliegenden Konzepte, Anträge und Verwendungsnachweise knüpfen.

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Rechte Gewalt, zivilgesellschaftliche Aktivitäten und reflektierte Gemeindearbeit

Spannende Diskussionen beim „Forum für demokratische Debatte“ während des Katholikentags

 

„Suche Frieden“ lautete der Leitspruch des diesjährigen Katholikentages in Münster. Doch um diesem „nachzujagen“ (so heißt es im entsprechenden Psalm) braucht es auch die Auseinandersetzung mit Phänomenen und Akteuren, die den Frieden bedrohen. Zum „Forum für demokratische Debatte“ luden daher die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Münster (mobim) gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche + Rechtsextremismus (BAG K+R), dem Bundesverband Mobile Beratung e.V. (BMB) und der Mobilen Beratung in NRW während des Katholikentags in die Villa ten Hompel ein.

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„Geheimdienstliche Überprüfung von Demokratieprojekten stärkt extreme Rechte und schwächt demokratische, solidarische Prozesse vor Ort“

Bundesverbände fordern sofortige Einstellung der Ausspähung und Rückkehr zu vertrauensvoller Zusammenarbeit

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Wehrhahn-Prozess: Mobile Beratung weiterhin von Schuld des Angeklagten überzeugt

Mit Beschluss vom heutigen Tage hat die 1. große Strafkammer des Landgerichts Düsseldorf den Haftbefehl gegen den Angeklagten Ralf S. aufgehoben und seine Entlassung aus der Untersuchungshaft angeordnet. Aufgrund des vorläufigen Ergebnisses der Hauptverhandlung sieht das Gericht keinen dringenden Tatverdacht mehr.

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Deutscher Katholikentag in Münster

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche + Rechtsextremismus (BAG K+R), der Bundesverband Mobile Beratung e.V. (BMB) und die Mobile Beratung in NRW laden gemeinsam während des Deutschen Katholikentags in Münster (09.-13.05.2018) zum Forum für demokratische Debatten ein. In den Räumen des Geschichtsorts Villa ten Hompel (Kaiser-Wilhelm-Ring 28, 48145 Münster), der von Donnerstag bis Sonntag seine Räume geöffnet hat, freuen wir uns auf Ihren Besuch und auf gute Gespräche!

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