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Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW

Auch in NRW gehören Rechtsextremismus und Rassismus zum Alltag. Extrem rechte Gruppierungen und Parteien sind zu einer dauerhaften Herausforderung für die Zivilgesellschaft geworden. Gleichzeitig bleiben Alltagsrassismus und rassistisch motivierte Ausgrenzung oft nicht gesehen und wenig beachtet.
Unsere Aufgabe ist, Menschen individuell zu beraten und zu unterstützen sowie Grundlagen und Voraussetzungen für ein vielfältiges, gleichberechtigtes und demokratisches Zusammenleben aller Menschen in NRW zu schaffen.

Beiträge

Aktualisierte Neuauflage der Broschüre „‚Wir holen uns unser Land und unser Volk zurück‘ – Empfehlungen zum Umgang mit rechtspopulistischen Parteien in Parlamenten und Kommunen

Nach den Europa- und Kommunalwahlen in vielen Bundesländern und vor den Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen ist der Umgang mit Rechtspopulismus eine viel diskutierte Frage. Gerade vor Ort, in den Kommunen und Stadträten, aber auch in Landtagen und im Bundestag sehen sich Parlamentarier*innen und Engagierte herausgefordert und wollen „Haltung zeigen“, um eine demokratische (Diskussions-)Kultur zu verteidigen und für Menschenrechte einzustehen. Die nun in zweiter, aktualisierter Auflage vorliegende Handreichung unterstützt hier mit Empfehlungen, die auf der Erfahrung der Mobilen Beratungsteams aus den Bundesländern aufbauen und vom Bundesverband Mobile Beratung gemeinsam mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin und dem Kulturbüro Sachsen e.V. herausgegeben werden.

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IDA-NRW Jubiläumstagung: Allianzen bilden in der gespaltenen Migrationsgesellschaft?

Freitag, 27.09.2019, 09:30 - 17:30 Uhr

Anmeldefrist: 06.09.2019

 

Künstlerverein Malkasten

Jacobistraße 6a

40211 Düsseldorf

Preis: 40 € (inkl. Getränke und Verpflegung)

 

Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens veranstaltet das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen (IDA-NRW) eine Fachtagung mit dem Titel "Allianzen bilden in einer gespaltenen Migrationsgesellschaft? Rückblicke, Einblicke und Ausblicke aus der rassismuskritischen Bildungsarbeit".

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Tagung: „Was bedeutet Haltung zeigen?!“ (13. September / ver.di-Haus, Bochum)

»Was bedeutet Haltung zeigen? Position beziehen in Zeiten extrem rechter Raumgewinne«

 

„Dagegen!“ … und dann?!

Tagung für Austausch und Vernetzung von Bündnissen,

Initiativen und Engagierten in Westfalen

 

13. September 2019

ver.di-Haus, Bochum

 

Zunehmend gelingt es Akteur*innen der extremen Rechten öffentliche Debatten zu Gunsten ihrer Weltsicht zu verschieben, Einfluss auf politische Diskussionen zu nehmen und ihre eigene anti-demokratische Agenda zu normalisieren. Dahinter steht nicht weniger als ein Angriff auf die Grundsätze und Werte einer demokratischen Gesellschaft.

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Betroffene und Engagierte brauchen Beratung und Unterstützung

Vorhandene Beratungsstrukturen fördern statt neue Anlaufstellen schaffen

 

PM des Bundesverbands Mobile Beratung, 27.6.2019

 

In Berlin hat heute der Bundesinnenminister den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2018 vorgestellt. Seehofer wertet den Mord an Walter Lübcke in diesem Zusammenhang als „Alarmsignal für die demokratische Grundordnung“. Immer wieder ist von einer „neuen Qualität der Gewalt“ zu lesen. Betroffene rechter Gewalt, Geflüchtete, Menschen die auf „Feindeslisten“ stehen und häufig erst viel zu spät davon in Kenntnis gesetzt werden sowie engagierte Akteure aus Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik und -verwaltung sehen sich aber bereits seit vielen Jahren solchen Gefahren ausgesetzt. Die Morde des NSU und nicht zuletzt die über 190 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 sprechen eine deutliche Sprache. Auch die erneuten Drohungen gegen die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und den Altenaer Bürgermeister Andreas Hollstein oder die Serie von Angriffen auf Engagierte in Berlin-Neukölln machen die Notwendigkeit zum Handeln immer wieder deutlich.

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Starke Beratung braucht starke Verbände

Finanzierung der Dachverbände der Betroffenen-, Aussteiger- und Mobilen Beratung für 2020 nicht gesichert

 

Der Bundesverband Mobile Beratung wurde Ende 2014 gegründet und konnte in den knapp fünf Jahren seines bisherigen Bestehens viel bewegen. Aktuell sind knapp 150 Berater*innen des noch jungen Berufsfelds der Mobile Beratung Teil der BAG Mobile Beratung, die sich im Bundesverband organisiert. Sie stehen für 48 Teams/Kontaktstellen und 34 Träger in allen 16 Bundesländern.

Die Arbeit des BMB und der beiden anderen Dachverbände VBRG und BAG AzE steht allerdings vor dem Aus. Bisher gibt es keine Perspektive für eine Antragstellung in der zweiten Förderperiode des Programms „Demokratie leben!“. Dieser Fehler in der Programmkonstruktion muss korrigiert werden, um weiterhin mit starken Verbänden eine starke Beratungsarbeit vor Ort abzusichern – durch Austausch, Weiterentwicklung und Vernetzung.

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Regionen

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